Gebäude

Die Idee des Architekten Prof. Werner Eichberg war die „Feste Burg“ im Münchner Osten. Zuflucht, Schutz und Schirm soll die Rogatekirche den Menschen bieten. Der schlanke Turm mit dem Kreuz ist ein Signal an die Umgebung. Wer über die Schwelle unter dem Turm hindurch in den Innenhof tritt, ist geborgen.

 

Ein großer Baum spendet Schatten und ein kleiner Brunnen lebendiges Wasser. Der Blick zum Himmel ist offen. Der ganze Bau ist aus Ziegeln gemauert. Das erinnert auch an die vielen Lehmgruben und Ziegeleien die es früher in der unmittelbaren Umgebung gab. Um den Innenhof reihen sich die Nutzräume und die Wohnungen für Pfarrer und Mesner.

 

Im Inneren der Kirche tragen vier schlanke weiße Säulen ein gewaltiges Zeltdach. Darunter versammelt sich die Gemeinde. Ein mattschimmerndes Metallkreuz hinter dem Altar beherrscht die ganze Südwand. Die Lochziegelwände dienen der Akustik und sind auch Symbol dafür, dass „Gottes Geist weht wo er will“.

 

Vier Glocken klingen vom Turm. Sie tragen Schriftzüge: „O Land, Land, Land höre des Herren Wort!“, „Wachet und betet!“, „Lob Ehr und Preis sei Gott“ und „Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe!“.

 

Am 21. Oktober 1999 wurde die Rogatekirche in die Landesdenkmalliste aufgenommen.